Wie kann ich eine interessante Frau und Mutter sein?
Überlegen wir anhand unserer eigenen, unterschiedlichen Erfahrungen, welche Möglichkeiten wir besitzen, um die Aufgabe der Erziehung und Familienführung noch interessanter zu machen. Beginnen wir mit der Frau als Mutter. Später wollen wir die Frau als Ehefrau unter die Lupe nehmen.Â
I. Wie kann man eine interessante Mutter sein?
Die Soziologin Chombart de Lauwe veröffentlichte eine sehr interessante Untersuchung über die Wunschvorstellungen von Kindern über ihre Mutter . Sie zeigte einer Gruppe von Kindern von vier bis zwölf Jahren eine Serie von Fotografien und fragte die Kinder, welche Art von Mutter sie bevorzugen würden. Die Fotos zeigten verschiedene Mutterrollen: Eine Mutter half ihrem Kind beim Anziehen eines Mantels ("Die Glucke"), eine andere kochte gerade eine Torte ("Die perfekte Hausfrau") und eine dritte richtete sich gerade vor dem Spiegel zurecht ("Die Schöne"). Obwohl es noch weitere Fotos gab, repräsentierten diese drei Bilder die am häufigsten gewählten Mütter. Diese drei Modelle konnten weiters anhand des Alters der Kinder gruppiert werden: die Kleinsten (4, 5 Jahre) wählten die Gluckenmutter, die 6-8jährigen fühlten sich am meisten von der perfekten Hausfrau angezogen und die Ältesten wünschten sich eine schöne Mutter.
Es läßt sich leicht daraus schließen:
Kinder erwarten nicht immer dasselbe von Ihrer Mutter.
Abgesehen von der Trockenheit und der wissenschaftlichen Strenge dieser Untersuchung können wir trotzdem aus unserer täglichen Erfahrung heraus bestätigen, daß sich die Erwartungen der Kinder mit Ihrem Alter verändern.
Ich möchte ein Beispiel erzählen, das ich selbst erlebt habe:
Eines Tages mußte ich einer Gruppe von 14-Jährigen, unter denen sich auch meine Tochter befand, einen Vortrag halten. Mich verwunderte sehr zu sehen, worüber sich meine Tochter Sorgen machte - nicht um die gute Vorbereitung des Vortrags, sondern um meine Kleidung, die ich an diesem Tag tragen würde. Sie forderte von mir eine neue Frisur, das schickeste Kostüm und die beste Schminke. Es war klar, daß sie mit Ihrer Mutter vor ihren Freundinnen angeben wollte. Einige Jahre früher wäre dies noch völlig nebensächlich gewesen: für meine kleinen Kinder bin ich ohnedies die schönste Mutter der Welt (wie für alle kleinen Kinder ihre Mutter die schönste ist).
Da die frühe Kindheit extrem lange (zumindest dem psychologischen Zeitempfinden nach) und einprägsam ist, laufen wir Gefahr zu glauben, daß sie ewig bestehen bleibt. Zumindest gewöhnen wir uns bis zu einem gewissen Grad an die Rolle der Gluckenmutter oder - in der zweiten Phase - an die perfekte Hausfrauenrolle. Es fällt uns nicht leicht, die "Ketten zu sprengen", wenn die Notwendigkeit dazu nicht unbedingt gegeben ist.
Mit Jugendlichen
Wenn die Kinder auf soziologische Fragebögen antworten oder ihre Mütter wissen lassen, was sie von ihnen erwarten, ist die Fragestellung relativ einfach. Schwieriger wird es schon, wenn sie es nicht sagen. Und dies trifft normalerweise mit dem kritischen Alter der Pubertät zusammen.
Auch in diesem Alter eine "interessante" Mutter zu sein verlangt, sich um die Unsicherheiten der Kinder in diesem Alter zu kümmern und die jeweiligen Fragen zu kennen; Man muß sich ein "intellektuelles" Prestige erarbeiten. Die Mutter muß vor Ihren Kindern als "Weise" auftreten können. Doch braucht niemand zu erschrecken: Es handelt sich dabei nicht um ausgedehnte wissenschaftliche Studien, nein, es geht um ein Erforschen der Grundsätze unseres Lebens. Und es geht auch darum, vor unseren Kindern unseren eigenen, persönliche Lebensstil klar darlegen zu können. Ein Lebensstil, der von der Übereinstimmung unseres Denkens und unseres Tuns lebt.
Es sind drei Schritte, die wir verfolgen müssen, um rechtzeitig unser Ansehen vor den Kindern zu erhalten:
- Über die täglichen Erfahrungen, die auf uns einstürmen, reflektieren (private, persönliche oder familiäre, aber auch außerfamiliäre)
- Diese privaten und allgemeinen Eindrücke und Informationen mit unseren Kriterien der Wahrheit vergleichen, um einen Geist der Unterscheidung zu entwickeln, wo sich das Gute und die Wahrheit und wo sich das Böse und die Lüge befindet.
- Diese Lehre in unser Empfinden, unser Denken und Tun einfließen lassen und diese Lehre in Akte des Dienstes zu verwandeln.
Die Pubertät ist gewöhnlich die letzte Etappe des vertrauten und langen Zusammenlebens von Eltern und Kindern unter demselben Dach.
Probleme und Schwierigkeiten einer Mutter, die für ihre jugendlichen Kindern interessant sein will
Das erste Problem und zugleich die erste Antwort, die ein Großteil der Mütter gibt, ist folgende: "Ich habe keine Zeit!" Auch die stetige Erfahrung zeigt, daß die physische Arbeit den Geist voll in Anspruch nimmt. Und es wird fast unmöglich, beide Dinge gleichzeitig zu tun - physische Arbeit zu verrichten und zu denken. Normalerweise gewinnt die physische Arbeit, die mit Händen und Füßen verrichtet wird, den Kampf. Die häusliche ist schwer in allen ihren Ausformungen vorhersehbar und in gewissen Stunden muß alles auf einmal getan werden. Aber Todzeiten, die sich in kurzen Zeiträumen über den Tag verteilen, werden wenig ausgenützt werden, wenn man sie nicht organisiert. Daher neigt die häusliche Arbeit dazu, all die Zeit in Besitz zu nehmen, die man ihr überläßt.
Obwohl es nicht immer so aussieht, ist die Hausarbeit verführerisch. Und wenn man dazu noch die Kleinkinder mit ihren Erwartungen einbezieht, birgt die Hausarbeit die Gefahr, das sich die Mutter in ihrer Rolle als Glucke und perfekte Hausfrau verfängt. Der Schritt zur schönen Mutter wird in wenigen Fällen von selbst von sich gehen. Generell ist es relativ einfach für den Mann, aber auch für die Kinder die schöne Mutter zu sein. Es ist jedoch schon viel schwieriger, auch die Stufe der weisen Mutter zu erreichen.
Unter der häuslichen Ablage "Noch zu erledigen" zeigen sich zumeist Stappel von Blättern mit den Vermerken: "zum Lesen" - "kulturelle Aktivitäten" - "zur Erholung". Es gibt sogar einige Mütter, die, da sie keine Zeit finden, um z. B. die Zeitung zu lesen, schließlich die Lust an der Lektüre und der Kultur ganz verlieren. Sie verwandeln in passive Zuhörerinnen von Radio- und Fernsehserien, mit ihrem Blick ständig zwischen ihren Händen und dem Apparat hin- und herschweifend. Diese Mütter möchte ich ganz besonders auf zwei Ideen aufmerksam machen.
- Wir sind nicht wie Kaugummi, der sich unendlich ausziehen läßt. Oder anders gesagt: es ist äußerst schwierig, sich eine Aufgabe nach der anderen vorzunehmen und zu glauben, jede mit der notwendigen Aufmerksamkeit erfüllen zu können. Man kann vielleicht die Gluckenmutter, die perfekte Hausfrau und die Schöne auf einmal sein, aber es ist schwierig auch die weise Mutter zu sein, ohne irgendetwas anderes sein zu lassen.
Es muß daher überlegt werden, welche Punkte der Hausarbeit überhaupt gelassen oder an zweite Stelle gereiht werden können; und es ist der Zeitpunkt, um den verschiedenen Hausarbeiten eine Rangordnung zuzuteilen, nach wichtigen und weniger wichtigen, um zugleich den wichtigen eine unentschuldbare Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
- Immer muß man sich Zeit für die wichtigsten Dinge nehmen.
Es geht darum herauszufinden, was das Wichtigste für eine Mutter pubertierender Jugendlicher ist. Nach dem, was wir zuvor gesehen haben, ist das Wichtigste für diese Mutter, das notwendige Ansehen zu besitzen, um die Kinder mit rechten Kriterien zu versorgen, die ihnen als Bezugspunkte in ihren Erfahrungen, die sie außerhalb des Zuhauses erlangen, helfen können. Es geht also nicht darum, alles zu wissen - alles zu lesen, was die Kinder lesen; alle Filme zu sehen, die am Programm stehen. Es geht um eine Bildung, die aus einer richtigen Information, und einer Reflexion über die Wirklichkeit erwächst - beide ergänzen einander.
Wenn es Kinder verschiedenen Alters gibt
Dies ist normalerweise der Fall. Die Mutter weiß, daß sie in ihrer Fülle von Aufgaben Prioritäten setzen muß: Glucke für die Kleinen, perfekte Hausfrau für die Mittleren und die Schöne und Weise für die Großen. Wie geht das?
Bei dem Problem, das sich hier stellt, geht es nicht darum, diese oder jene Mutterrolle auszuwählen, sondern darum, jeweils die dringlichste Rolle auszufüllen, wenn sie mit den anderen in Konflikt gerät. Wenn es keine Konflikte gibt und sich die Modelle nebeneinander oder nacheinander verwirklichen lassen, gibt es ohnedies kein Problem.
Die kleinsten Kinder können zu gewissen Zeiten und an gewissen Tagen auch von anderen Personen als der Mutter behütet werden - natürlich nicht ständig, das versteht sich! Aber wer wird den Jugendlichen Leitlinien für ihr Leben mitgeben können?
Mit einem Wort wird eine Mutter, die ihren Kindern einen wirklichen Dienst erweisen will, immer darüber nachdenken müssen:
· Wo soll ich zu jedem Zeitpunkt sein?
· Was soll ich jeweils tun?
· Wo kann ich zurückstecken?
· Welche Dinge kann ich delegieren und welche kann ich aufschieben?
Es ist zwar gut, im Jetzt zu leben. Aber man muß auch in die Zukunft blicken und vorausschauen. Mit ausreichend Zeit muß sich die Mutter darauf vorbereiten, "den Zug nicht zu verpassen", wenn ihre Kinder schon erwachsen werden. Es geht darum vorzusorgen, daß man nicht das Ansehen vor seinen Kindern verliert, weil man als perfekte Mutter nur materielle Aufgaben erledigt, aber keine "Weisheiten" anzubieten hat. Diese "Weisheit" ist aber kein Wissen, das man sich über Nacht aneignen kann, sondern die einer kontinuierlichen Anstrengung über einen langen Zeitraum hinweg bedarf.
Abbildung 1: Erwartungen an die Mutter in den
verschiedenen Altersstufen.
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Die Weise
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Die Schöne
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9-12
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Die perfekte Hausfrau
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6-8
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Gluckenmutter
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4-5
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Zusammenfassung der "interessanten" Mutter
Wir können die Erwartungen, die die Kinder an ihre Mutter in verschiedenen Altersstufen stellen, graphisch anhand einer Pyramide darstellen, an deren Basis sich die Gluckenmutter befindet, und immer höher steigend, die perfekte Hausfrau, die Schöne und die Weise. Wie in jeder Pyramide gibt die Spitze der Basis erst ihren Sinn. Das meint, daß die Mutter sich zuerst darum sorgen soll, den materiellen Aufgaben ihren Platz zuzuordnen - natürlich nicht als letztes Ziel, obwohl sie in manchen Phasen als Ziel erscheinen mögen, sondern als Mittel, um zu den eigenltichen Erziehungsaufgaben vorzustoßen. So wird sie zusammen mit ihren Kindern in ihre Aufgabe als Mutter hineinwachsen soll.
Indem sie sich darin übt, innerlich zu wachsen - durch doktrinelle und moralische Bildung, und mit der Bemühung um menschliche und übernatürliche Tugenden - wird sie ihrer Aufgabe als Mutter den wahren und ursprünglicheren Sinn geben: einen erzieherischen Sinn, der sich darin ausdrückt, ihrem Kind - ihren Kindern - zu helfen, in allen Aspekten der menschlichen Person zu wachsen: mit einem Wort seine Erfüllung als Person zu erreichen.
Auf diese Art werden die Kinder früher oder später erkennen, daß ihre Mutter die interessanteste Person ist, die sie kennen.
II. Wie kann man eine interessante Ehefrau sein?
Ehefrau oder Mutter
Genauso wie sich ein Konflikt in der Wahl des richtigen Rollenmodells ergeben kann, wenn man Kinder im verschiedenen Alter hat, kann auch der Moment kommen, in dem sich die Ehefrau in dem Dilemma sieht: will ich zuerst Ehefrau oder Mutter sein. Oft lautet gewöhnlich der herzlich gemeinte Vorwurf an die Frau: Mutter zu sein ist doch mehr als Ehefrau zu sein. Mutter zu sein bedeutet normalerweise, sich ganz und ohne Bedingungen an die anderen hinzugeben, ohne Erwartung einer Gegenleistung. Als Ehefrau ändert sich diese letzte Nuance: von seinem Ehemann erwartet man sich etwas Entsprechendes, zumindest theoretisch.
Man wird ein Gleichgewicht suchen müssen, die Einheit zwischen der Ehefrau und der Mutter. Aber das ist nicht immer möglich, zumindest unter bestimmten Umständen nicht: ein krankes Kind verlangt die gesamte Aufmerksamkeit und Hingabe seiner Mutter; in diesem Moment geht die Mutter vor der Ehefrau. Eine Reise mit dem Mann verlangt, daß man die Kinder zu Hause läßt. Hier geht die Ehefrau vor der Mutter.
Was ist aber nun das richtige Kriterium?
Man muß in diesem Fall die Quantität von der Qualität trennen.
Die Quanität bezieht sich auf die Handlungen: Zeit und Zuwendung - also z.B. das gesprochene Wort. Qualität bezieht sich auf das, was diesen Handlungen Sinn verleiht: die innere Hingabe - die gezeigte Einstellung, der Geist, mit dem man die Dinge tut.
Leider besteht eine unserer Beschränkungen darin, nicht an zwei Orten gleichzeitig sein zu können und auch nicht zwei Dinge gleichzeitig verrichten zu können. Damit will ich sagen, daß, wenn eine der beiden Verpflichtungen, Ehemann oder Kinder, die Hausfrau besonders in Anspruch nimmt, diese in diesen Zeiten - und ohne Gewissensbisse - entweder Ehefrau oder Mutter sein muß, oder mehr Ehefrau als Mutter oder umgekehrt. Sie wird sich denjenigen Nöten zuwenden, wie wir schon zuvor mit den Kindern gesehen haben, die am dringendsten sind.
Wenn das, was zählt, der Geist ist, die Qualität der inneren Einstellung und Hingabe, wird sie Mutter und Ehefrau zugleich sein können - ja müssen, in einer so innigen Vereinigung, daß es schwierig sein wird festzustellen, wo die Ehefrau endet und die Mutter beginnt. Dies ist einer der Vorteile der Familie, daß man sich im Zusammenleben allen gleichzeitig völlig und innigst schenken kann, weil die Bande des Blutes und des Herzens bestehen, die die verschiedenen Mitglieder der Familie einen.
Der älteste Sohn der Familie
Gewöhnlich fühlen sich die Ehemänner nicht beleidigt als der älteste Sohn ihrer Ehefrau angesehen zu werden. Es ist an der Zeit, endlich mit der Fama des starken, beschützenden Mannes und der schwachen, beschützten Frau aufzuräumen. Der Schutzbereich des Mannes ist einigermaßen gut definiert: die Außenseite der Familie. Aber im Inneren des Heimes ist normalerweise nur eine Person König: die Frau. Der Titel eines Königs, eines Regenten bezieht sich immer auf eine zweifältige Macht, zu entscheiden (regieren) und zu versorgen (beschützen). Die Entscheidungen werden im autonomen Bereich einseitig zu treffen sein und in den allgemeinen ehelichen und elterlichen Aspekten gemeinsam mit dem Mann. Hier interessiert uns vor allem der zweite Aspekt des Beschützens.
Beschützen ist nicht nur verhätscheln oder die materiellen Notwendigkeiten befriedigen, noch handelt es sich darum, Funktionen einzunehmen oder Abhängigkeiten zu, denn dies wäre eine Manifestation des Autoritarismus. Im Falle der Frau heißt beschützen, dafür zu sorgen, daß das Bild des Mannes vor den Kindern (und vor den Übrigen) nicht Schaden nimmt.
Das bedeutet, daß der beste Dienst, den eine Ehefrau ihrem Mann erweisen kann, darin besteht, ihm zu helfen, ein guter Ehemann zu sein. Aber vor allem ihm zu helfen, ein guter Vater zu sein, indem sie ihm die Rolle, die ihm als Vater zukommt, bewußt macht, falls er sie nicht schon einnimmt: die Ausübung der Autorität als ein Dienst an den Kindern, Erziehung in, aus und zur Liebe und Freiheit, sowie Erziehung im Glauben. Weiters muß man sich darum sorgen, daß die Kinder vor allem durch das lebende Beispiel ihrer Eltern lernen, das heißt, von der Art wie sie einander behandeln und einander lieben.
Vor den Kindern kann und soll die Frau das Bild des Mannes hochhalten, indem sie im richtigen Moment und nüchtern seine Qualitäten als Vater und Ehemann hervorhebt und damit die Bewunderung der Kinder für ihren Vater stärkt. Sie wird sich auf diese Bewunderung stützen können, um ihre Kinder anzuspornen. Besonders wenn sie mit ihnen über die Kriterien, Motive und Werte diskutiert, die zu einer persönlichen, positiven Lebensführung beitragen. Auch wenn das Bild des Mannes Schwächen miteinschließt, aber auch einen großen Eifer, diese Schwächen zu überwinden.
In dem Fall, daß diese Schwächen nicht nur ungewollt sind, sondern sogar willentlich gesucht ist es hart zu vermeiden, daß sich die innere Wut auf die Kinder überträgt, ob diese sich nun dem Vater entgegenstellen oder ihn sogar dabei decken, aber es ist auch der Moment, sich den dringenderen Nöten zu widmen, und in diesem Fall ist die Erziehung der Kinder dringender als der Konflikt unter den Eheleuten. Alle weiteren Entscheidung werden auch diese Kriterien einbeziehen müssen.
